Viva Grisu Piñata

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Posted by steff | Posted in aus Pappe und Papier gemacht | Posted on 25-06-2014

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Mein kleiner Großer wird bald 4 Jahre alt.
Für seine Party hat er sich eine Piñata gewünscht. Naja, und ich mir auch. 😀

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Herstellung von Pappmaché

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Posted by steff | Posted in aus Pappe und Papier gemacht | Posted on 10-07-2012

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Die Herstellung von Pappmaché richtet sich ein wenig nach der „Ernsthaftigkeit“ des ambitionierten Hobbykünstlers. Man kann wenig Aufwand treiben oder viel …
Die leichte Variante (Zeitungsstreifen mit Kleister kleben) beschreib ich hier mal nicht. Das könnt ihr euch überall ergoogeln.
Da meine Werke stabiler sein sollten, habe ich einigen Aufwand getrieben. Dadurch ist das Pappmaché aber auch besser zu verarbeiten und betonhart wenn es trocken ist!

Hier also das „Rezept“ und die Anleitung!
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Pixar – „For The Birds“

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Posted by steff | Posted in aus Pappe und Papier gemacht | Posted on 11-09-2009

Ich liiiiiiebe Pixar! Wenn ich noch mal in diese Zeit geboren werde, will ich ein superduper Grafikdesigner sein und bei Pixar arbeiten!
Einer meiner liebsten Kurzfilme von denen ist „for the birds“ – aber seht selbst:

Link: for the birds - pixar

Irgendwann wollte ich meine nackige Wohnzimmerwand aufpeppen, und ich wollte mir ein Plakat zulegen von diesem Film. Aber ich hab nichts gescheites gefunden. Und wie das manchmal so ist mit den konfusen Ideen, irgendwann hab ich wohl beschlossen, mir selbst ein „for the birds“-Bild zu machen – aber als Halbrelief. Und dann kam der Zeitpunkt, an dem ich da auch tatsächlich mit angefangen habe …

Als erstes beschloß ich, daß ich eine Grundform bräuchte, und fand im Internet in einem Bastelladen große Styroporeier, die aus zwei Hälften bestehen. Das sollten die Körper werden. Die Augen und die Schnäbel wollte ich aus Modelliermasse formen, und dann die Styroporeier lackieren und mit Federn bekleben. Also kaufte ich mir noch eine Dose blauen Sprühlack im Baumarkt und eine blaue Federboa mit schönen langen Federn im Nähladen.
Ich fing an, indem ich das Gesicht des Vogels aus Modelliermasse auf einer Zwischenschicht Alufolie direkt auf das Vogelgesicht formte. Das klappte erstaunlich gut, und ich war mit dem Ergebis sehr zufrieden – bis es trocknete! Die Modelliermasse verzog sich total, und das Gesicht behielt die Form einfach nicht und lag nicht mehr plan auf dem Ei auf. In der Zwischenzeit mußte ich dann auch noch feststellen, daß der Sprühlack dafür sorgte, daß das Styroporei Blasen wirft. Lack auf Styropor geht also gar nicht – wegen der Lösungsmittel.
Also mußte Plan B her. Nach ein paar Recherchen entschied ich mich für Pappmachè – billig, recht einfach herzustellen, gut zu verarbeiten, leicht aber steinhart – also ideal für meine Zwecke.
Ich stellte mir meine Pappmache-Mische her, und bezog eins der Styropor-Eier mit Klarsichtfolie. Darauf brachte ich eine 0,5 cm dicke Schicht Papp-Pampe auf. Leider wurde die Struktur recht grob und wellig beim Trocknen. Ich verfeinerte mein Rezept (ab durch den Mixer mit der Pulpe und den Kleister mit weniger Wasser anrühren) und modellierte das Gesicht auf. Das klappte ganz gut, und ich funktionierte den Vogel zum Prototypen um.
Dann modellierte ich nach und nach meine drei Birdies. Immer wieder mußte ich die modellierten Vögel durchtrocknen lassen, um dann nach und nach die Details rauszuarbeiten. Zu guter letzt verpaßte ich ihnen noch eine Abreibung mit dem Dremel, um die Konturen an den Augen und am Schnabel besser rauszuholen und einige Knubbel wegzuoperieren. Danach habe ich sie von hinten mit Bauschaum ausgespritzt, um die hohlen Piepmätze zu stabilisieren, und um sie später an der Wand fixieren zu können.
Nun konnte es an die Feinheiten gehen. Zuerst hab ich die Vögel mit normaler Abtönfarbe grundiert, und danach Details aufgemalt. Nachdem die Tierchen gut getrocknet waren, habe ich sie mit zwei Schichten Klarlack aus der Sprühdose versiegelt. Anschließend habe ich die Federboa gerupft, die Federn getrimmt und mit Bastelkleber (der wird wenn er getrocknet ist durchsichtig) auf die Vögel geklebt.
Und dann war ich auch schon fast fertig.
Ursprünglich wollte ich die Vögel auf eine bemalte Styrodurplatte kleben und das dann als 3D Bild aufhängen. Leider haben diverse Klebertests einfach nicht die nötige Haftung bewiesen, um die doch recht schweren Vögel absturzsicher auf der Platte zu fixieren. Also hab ich irgendwann beschlossen, den Hintergrund und die Stromleitung direkt an der Wohnzimmerwand zu gestalten.
Als ich den Hintergrund gemalt habe, war es draußen sehr warm. Das hat sich gerächt: die Farbe trocknete zu schnell (ich hab sehr dick gepinselt um nette Farbverläufe hinzukriegen), und es gab tiefe Risse. Aber aus etwas Entfernung fällt das nicht sehr auf, also was solls. Gewindestangen in der Wand dienen nun den Vögeln als Halt. Die Stromleitung ist ein silbern lackiertes Seil aus dem Baumarkt.

Irgendwann verpaße ich den Vögeln noch einen Rahmen, das sieht bestimmt noch besser aus …

Nun schaut selbst … ich hoffe euch gefallen meine Birdies!! 😀